Fast 12 Jahre (1928-1939) verbrachte der Grazer Alpinist und Kartograph Erwin Hein in den bolivianischen, chilenischen und peruanischen Anden. Als Teilnehmer der großen Andenexpeditionen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins erklomm er zahlreiche 6000er in Bolivien und Peru. Gemeinsam mit einem interdisziplinären Team erforschte Hein viele Jahre lang Gletscher, Berge und Flüsse, beschäftigte sich mit den Auswirkungen der kosmischen Strahlung in extremen Höhenlagen auf die indigenen Bevölkerungen und zeichnete klimatische Bedingungen in den Anden auf. Ein interdisziplinäres Forschungsprojekt unter der Leitung des Historikers und Lateinamerika-Experten Christian Cwik vom Institut für Geschichte der Universität Klagenfurt beschäftigt sich mit Resultaten dieser historischen Andenexpeditionen. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 18.08.2026