Sie sind überall: in Plastikflaschen, Konservendosen, Kosmetikprodukten und sogar in der Luft, die wir täglich einatmen. Die Rede ist von hormonellen Disruptoren – chemischen Stoffen, die wir im Körper speichern und die unsere Hormone beeinflussen können.
Kleiner Spoiler: Nach dieser Folge von "Hormongesteuert" hat Host Katrin Simonsen ihre Küchenschränke ausgemistet und sich von einigen Plastikschüsseln und Trinkflaschen getrennt. Warum? Das erfahrt ihr in dieser Episode.
Zu Gast ist Professorin Annette Hasenburg, gynäkologische Onkologin und Expertin für hormonabhängige Erkrankungen. In ihrer Arbeit mit Krebspatientinnen beschäftigt sie sich intensiv mit hormonellen Disruptoren. Denn diese Stoffe können sich unter anderem im Brustgewebe, in den Eierstöcken und in der Gebärmutter anreichern und stehen im Verdacht, bestimmte Erkrankungen zu begünstigen oder deren Entwicklung zu beeinflussen. Auch mögliche Zusammenhänge mit dem Polyendokrinen Metabolischen Ovarialsyndrom (PMOS – früher PCOS) und Endometriose werden in der Forschung diskutiert. Gemeinsam mit Prof. Hasenburg sprechen Dr. Katrin Schaudig und Katrin Simonsen darüber, welche hormonellen Disruptoren besonders relevant sind, wo sie in unserem Alltag vorkommen und wie sie auf unseren Körper wirken. Außerdem klären sie, warum nicht jede Frau gleichermaßen betroffen ist. Und die gute Nachricht: Wir sind diesen Stoffen nicht hilflos ausgeliefert. Prof. Hasenburg gibt praktische Tipps für den Alltag und erklärt, wie man die persönliche Belastung reduzieren kann – und welche Rolle der eigene Lebensstil dabei spielt.
Inhaltsverzeichnis 0:02:20 Von der Nachhaltigkeit zu den hormonellen Disruptoren 0:08:20 Was sind hormonelle Disruptoren? Und was machen sie? 0:10:47 Wie gut ist die Forschung dazu? 0:13:40 Jede Frau hat ein individuelles Risiko 0:16:55 Die bekanntesten Disruptoren und wo sie enthalten sind 0:22:20 Wo sammeln sich die chemischen Substanzen? 0:25:20 Bauen sich die Substanzen im Körper wieder ab? 0:26:50 Hormonelle Disruptoren und das PMOS (PCOS) 0:31:10 Endometriose und endokrine Disruptoren 0:35:40 Gibt es auch einen Einfluss auf die Wechseljahre? 0:39:47 Übergewicht ein großes Risiko – aber Bewegung schützt 0:43:00 Disruptoren aus dem Alltag entfernen – Empfehlungen von Prof. Hasenburg
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