Die Perimenopause ist das, was wir auch oft als Wechseljahre bezeichnen. Wir bluten noch und trotzdem gerät der Zyklus bereits durcheinander. Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen sind bei vielen Frauen die ersten Symptome. Während ein Drittel diese Jahre ohne größere Beschwerden erlebt, gerät bei anderen Frauen der Körper völlig außer Kontrolle. Sie erkennen sich selbst nicht wieder und schaffen den Alltag nicht. In der Perimenopause ist es nicht der Hormonmangel, der die Probleme macht, es ist im Gegenteil oft ein Zuviel an Hormonen. Unser Zwischenhirn versucht mit aller Macht, die Eierstöcke anzutreiben und das kann bei manchen Frauen zu mehreren Eisprüngen im Zyklus führen. Eigentlich wäre das biologisch nicht möglich. Doch in dieser Umstellungsphase gerät jetzt vieles außer Rand und Band.
Anhand von Hörerinnenfragen führen wir Euch in dieser Folge durch die verschiedenen Phasen der Perimenopause und erklären, was in den Eierstöcken und im Gehirn passiert. Wir schauen uns an, wie man dann eine Hormontherapie beginnen kann und warum es manchmal mit bioidentischen Hormonen nicht klappt.
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