Das Köln Ding der Woche: Der „Kölsche Boor en Iser“

Er ist stattlich, massiv und über drei Meter hoch. Doch genau das wird ihm jetzt zum Verhängnis: Der „Kölsche Boor en Iser“ passt nicht in das Übergangsquartier des Kölner Stadtmuseums im ehemaligen Kaufhaus Sauer. Was passiert nun mit dem geschichtsträchtigen Koloss?

In dieser Folge:

Die Nagelfigur vom Gürzenich: Wie die 1915 aufgestellte Statue aus vergoldetem Lindenholz durch das Einschlagen von Spenden-Nägeln zum gigantischen Millionen-Erfolg wurde.

Mehr als nur ein Landwirt: Warum der Kölner Bauer (auch bekannt aus dem Dreigestirn) mit Kettenhemd und Dreschflegel eigentlich das Symbol für Kölns pure Wehrhaftigkeit ist.

Ostermanns Marschlied: Wie Willi Ostermann 1915 die patriotische Euphorie der Kölner in Text und Musik goss.

„Kölschen Boor, do ließ dich kamisöle, kölschen Boor, wat ließ do dich vernäle; dat es rääch, do kölschen Boor, halt Stand! ...“ (Willi Ostermann, 1915)

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