Wir sprechen mit Prof. Dr. Tomaso Duso, Vorsitzender der Monopolkommission, über das aktuelle Sektorgutachten Energie der Kommission. Dabei liegt der Fokus auf dem Stromsektor und den wachsenden Herausforderungen der einheitlichen Strompreiszone. Wir sprechen über drei mögliche Lösungsoptionen: Knotenpreise („Preiszonen on steroids“), Strompreiszonen und – als ersten praktikablen Schritt – dynamische Netzentgelte. Dabei erklären wir, was Netzentgelte eigentlich sind und was es mit Grund-, Arbeits-, Leistungs- und Kapazitätspreisen auf sich hat. Tomaso weist darauf hin, dass eine schnellere Digitalisierung Grundvoraussetzung für eine effizientere Energiewende ist, wobei auch „Smart Meter light“ eine Rolle spielen können. Und er erklärt, warum in Italien die Geschirrspülmaschine immer erst nachts läuft.
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Kapitel
00:00 Intro
01:48 Was macht die Monopolkommission?
06:40 Überblick über das aktuelle Sektorgutachten
09:12 Probleme der einheitlichen Preiszone
15:00 Wie relevant sind die Redispatchkosten?
18:03 Drei Optionen für ein effizienteres System
21:04 Knotenpreise: first best, aber großer Umbruch
30:37 Strompreiszonen: second best, sinnvoller Zwischenschritt?
36:18 Dynamische Netzentgelte: third best und ein erster Schritt
44:28 Konkrete Umsetzung dynamischer Netzentgelte
51:53 Grund-, Arbeits-, Leistungs- und Kapazitätspreise
56:11 Gleiche Anreize für alle Verbraucher und Erzeuger
1:03:46 Digitalisierung und Smart Meter light
1:11:35 In Italien läuft die Geschirrspülmaschine erst nachts
1:13:59 Angst vor der Technik in Deutschland?
1:16:24 Fazit: Wettbewerb und Effizienz für die Energiewende
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