In dieser Episode spreche ich mit der schweizerischen Expertin und spät diagnostizierten Autistin Simone Tuena-Küpfer über die Herausforderungen der Neuroinklusion im Bildungssystem. Im Fokus steht die Erkenntnis, dass Inklusion weit über das Klassenzimmer hinausgeht und als systemische Aufgabe von der Lehrkraft bis zum Schulamt betrachtet werden muss.
Folgende Themen haben wir inhaltlich besprochen:
Lernklima vs. Leistungsdruck: Warum eine individuell angepasste Lernatmosphäre wichtiger ist als reine Beurteilung.
Regulation als Schlüssel: Wie Hilfsmittel wie Rückzugszelte oder die Berücksichtigung der „Löffeltheorie“ (Energiemanagement) dabei helfen, Überreizung zu vermeiden und echtes Lernen erst zu ermöglichen.
KI als Chance: Warum künstliche Intelligenz besonders für neurodivergente Lernende bei der Strukturierung von Aufgaben unterstützen kann, ohne den menschlichen Austausch zu ersetzen.
Haltungswechsel: Der Weg von der Abwehr („Warum darf der das?“) hin zur Neugier („Was braucht dieses Kind, um sicher zu sein?“) und wie die gesamte Klasse von dieser Vielfalt profitiert.
Danke Simone für deine positive Energie, deine Unterstützung, deine Arbeit - danke für dich!
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