Die Grünen-Fraktionschefin spricht über die Folgen der Klimakrise. Sie
macht sich Sorgen, dass das Thema in der Gesellschaft an Bedeutung
verliert. Zwar werde ihre Partei weiterhin mit dem Klimaschutz
verbunden, doch sie sagt: "Wir brauchen dieses Thema im Mainstream. Da
war es einmal, da muss es auch wieder hin zurück."
In ihrer Einschätzung der Ampelkoalition zeigt sich Dröge bemüht,
versöhnlich zu klingen: "Angesichts der Realität und der Geschwindigkeit
der Klimakrise hätte es wahrscheinlich auch noch mehr sein
müssen." Trotzdem zieht sie ein positives Fazit, ihre Partei habe "hart
gekämpft", und deswegen sei sie trotzdem glücklich aus diesen Jahren
rausgegangen. Sie habe gewusst, alles getan zu haben, was sie tun
konnte.
Außerdem geht Dröge auf die Kritik ein, ihre Partei sei immer
bürgerlicher geworden: "Das fand ich immer richtig, weil für das Thema
wäre es besser, uns würden 20 oder 25 Prozent wählen als 12 bis 15."
Dröge betont: "Eigentlich wollen wir ja mehr."
Bei Ehrlich jetzt? spricht DIE-ZEIT-Redakteurin Yasmine M'Barek alle
zwei Wochen mit Spitzenpolitikerinnen und Spitzenpolitikern über Themen,
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