Im Urlaub können wir drei Stunden auf einen See gucken, ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken, ob wir gerade produktiv genug sind.
Und dann kommen wir nach Hause.
Wäsche. Mails. Termine. Einkaufen. „Was essen wir heute?“ „Wann war nochmal der Zahnarzttermin?“ Und zack: Chefin eines mittelständischen Familienunternehmens.
Aber warum eigentlich?
Was genau erholt uns im Urlaub so sehr?
Weniger Arbeit?
Weniger Entscheidungen?
Weniger Verantwortung?
Oder vielleicht einfach mal nicht die Person zu sein, die an alles denkt?
Wir sprechen darüber, wer wir im Urlaub eigentlich sind und wie viel von dieser Person die ersten drei Tage Alltag überlebt.
Darüber, warum Nichtstun im Urlaub völlig legitim ist und sich zu Hause nach zehn Minuten schon verdächtig anfühlt.
Und natürlich über den alljährlichen Vorsatz: „Davon nehme ich mir etwas mit nach Hause!“ – und was zwei Wochen später davon noch übrig ist.
Vielleicht müssen wir unsere Urlaubsversion aber auch gar nicht konservieren.
Vielleicht reicht es, ein kleines bisschen von ihr mitzunehmen: weniger entscheiden, weniger müssen, mehr draußen sein und manchmal einfach nichts tun, ohne sich dafür zu rechtfertigen.
Denn vielleicht zeigt uns Urlaub gar nicht, wie wir leben sollten.
Sondern erinnert uns nur daran, wie sich unser Alltag öfter anfühlen dürfte.
Podden och tillhörande omslagsbild på den här sidan tillhör
Judith Mackay. Innehållet i podden är skapat av Judith Mackay och inte av,
eller tillsammans med, Poddtoppen.