Für die Demokratie berichten: Zwischen Angst und Widerspruch


Im Wahljahr 2026 stellt sich für Journalist*innen eine Frage noch einmal neu: Wie berichten wir über das Erstarken rechter und rechtsextremer Kräfte, ohne ihre Erzählungen zu übernehmen – und ohne gleichzeitig so zu erzählen, als sei längst alles verloren?

In dieser feministischen Presserunde schauen wir auf die Wahlen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern – auf Räume der Angst und Einschüchterung, in Städten wie auf dem Land. Aber auch auf die Menschen, Initiativen und zivilgesellschaftlichen Strukturen, die widersprechen, sich organisieren und demokratische Räume verteidigen.

Wir sprechen über die Rede vom „neuen Faschismus“ und die Verantwortung der vierten Gewalt, also auch über die Bedingungen unserer eigenen Arbeit: Wer spricht überhaupt noch mit Journalist*innen? Wer traut sich, öffentlich Haltung zu zeigen? Und wie kann Journalismus demokratische Räume nicht nur beobachten, sondern dazu beitragen, dass sie sichtbar bleiben?


MIT:

TERESA BÜCKER

Freie Journalistin und Autorin


VALERIE SCHÖNIAN

Freie Journalistin u.a. bei der ZEIT


MITHU SANYAL

Journalistin, Kulturwissenschaftlerin und Autorin beim WDR


Moderation:

HADIJA HARUNA-OELKER

Autorin und Journalistin hauptsächlich beim HR


Wirkönnenauchanders.de⁠⁠

@feministische_presserunde

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