Von Schutz in Krisenzeiten handelt das neue Buch der Friedens- und
Sicherheitsforscherin Ursula Schröder von der Universität Hamburg. Sie
beschreibt darin, wie unsere Gesellschaft durch die parallelen Krisen
der Gegenwart dauerhafte Unsicherheit erfährt. Sich darauf zu verlassen,
dass der Staat Vorkehrungen für alle Eventualitäten treffe, hält sie für
falsch. Vielmehr biete der Einsatz der Bürger ein »riesiges Potenzial«.
Das geht weit über persönliche Krisenvorsorge hinaus und hat viel mit
Ehrenamt, Engagement und Solidarität zu tun. Wir sprechen mit Ursula
Schröder über Zivilschutz in der Polykrise.
In jeder Folge von Auch das noch? – Der freundliche Krisenpodcast
sprechen ZEIT-Politikredakteurin Petra Pinzler und
Wissenschaftsredakteur Stefan Schmitt über eine Krise der Gegenwart: Es
geht um die Klimakrise, das Artensterben, die Energiekrise und Kriege.
Jedes Mal hilft eine Expertin oder ein Experte zu verstehen, wie alles
zusammenhängt. Nicht um zu verzweifeln, sondern weil Verstehen der erste
Schritt zur Lösung ist. Und um Lösungen geht es natürlich auch.
Senden Sie Kritik und Anregungen gerne per E-Mail an krisen@zeit.de.
Wir interessieren uns außerdem für Ihre Meinung. In einer kurzen Umfrage
möchten wir besser verstehen, wie Sie die ZEIT-Podcasts nutzen, was
Ihnen daran wichtig ist und was Sie sich wünschen. Wir freuen uns sehr,
wenn Sie teilnehmen. Das geht ganz einfach hier – und noch bis Ende
September. Vielen Dank!
Die Links zur Folge:
- Ursula Schröder ist wissenschaftliche Direktorin des Instituts für
Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH) an der Universität
Hamburg.
- Ihr Buch (Piper, 2026) heißt Schutz in Krisenzeiten.
- Die eingangs zitierte Checkliste zur Vorsorge für Krisen und
Katastrophen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und
Katastrophenhilfe (BBK) gibt es als PDF.
- Zwei frühere Krisenpodcast-Episoden haben wir im Gespräch mit Ursula
Schröder erwähnt, es sind diese mit dem Sicherheitsforscher Frank
Sauer von der Universität der Bundeswehr in München über die neue
geopolitische Lage und die Klimakrise als sicherheitspolitischer
Faktor (März 2025).
- Und diese mit der Konfliktforscherin Juliana Süß von der Berliner
Stiftung Wissenschaft und Politik über den Erdorbit als
Krisenschauplatz und die Militarisierung des Alls (Februar 2026).
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