Fast vierzig Jahre nach dem Ende des Dritten Reiches sprach Gertrud Scholtz-Klink erstmals ausführlich über ihre Vergangenheit.
Wie rechtfertigte die ranghöchste Frau des NS-Staates ihre Rolle? Warum gilt ein Interview aus dem Jahr 1981 bis heute als Schlüsseldokument für das Verständnis ehemaliger NS-Eliten?
Martina Winkelhofer und Rüdiger Landgraf analysieren das berühmte Gespräch mit der Historikerin Claudia Koonz. Sie zeigen, wie Gertrud Scholtz-Klink Verantwortung relativierte, welche Strategien der Selbstrechtfertigung sie verwendete und warum Historiker ihre tatsächliche Macht heute neu einordnen.
Der zweite Teil einer Mini-Serie über Gertrud Scholtz-Klink, Selbstrechtfertigung und die Aufarbeitung der NS-Zeit.
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