Diese Woche bei MARKEDING: Marken zwischen Bedeutungssehnsucht und Bedeutungsverlust.
Madonna trägt Strumpfhosen vom Berliner Start-up Saint Sass – die Reichweite? Geisteskrank. Und kaum ist der Hype da, steht Temu bereit mit 1-Euro-Kopie. Originalität als Einladung zum Nachmachen.
Die Geissens werden überfallen. Und das Erste, was Robert Geiss tut? Das Handy zücken. Die neue Medienrealität in drei Worten: Kamera statt Konsequenz.
De Beukelaer bringt für die Prinzenrolle einen KI-generierten Spot auf den Markt. Inhaltlich irrelevant, ästhetisch mittel – aber der eigentliche Aufreger: Die halbe Kreativbranche bekommt Schnappatmung. Nicht wegen der Idee, sondern aus Angst, selbst bald überflüssig zu sein.
Brax macht Schluss – mit Schweinsteiger und Ivanović. Weil es nicht zur Marke passt, eine kaputte Beziehung weiter zu inszenieren. Eine seltene Form von Konsequenz und Klarheit in der Testimonial-Logik. Respekt.
Und dann noch: Die Bildungsministerin will den Zugang zu Social Media auf 14 bzw. 16 Jahre begrenzen. Der Fall „White Tiger“ zeigt, wie dringend wir Kinder schützen – und endlich Medienkompetenz ernst nehmen müssten.
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