Coca-Cola hat „Share a Coke“ wiederbelebt – und siehe da: Wir stehen erneut vor dem Regal und suchen unsere Namen, als würde uns die Welt nur über eine PET-Flasche anerkennen. Funktioniert immer noch. Muss man auch erst mal schaffen.
Wir selbst waren nicht beim OMR-Festival. Nicht, weil wir es boykottieren – sondern weil Menschenmengen mit halbgarem Networking-Charme und doppeltem Espresso-Bier-Atem einfach nicht unser natürliches Habitat sind.
Gleichzeitig rollt in Hamburg eine Initiative, die fordert: Außenwerbung? Bitte nur noch antikapitalistische Fachinfos auf glutenfreiem Altpapier, angekleistert mit handgeschleimtem Bio-Sekret freikriechender Schnecken. Die Ironie: Während die Stadt sich als Marketing-Mekka inszeniert, will sie ihrer eigenen Sichtbarkeit den Stecker ziehen.
Apropos Stecker: In Spanien gab’s einen Strom- und Internetausfall. Viviane war kurz davor, ein One-Way-Ticket zu buchen. Denn wahre Erholung beginnt, wenn das WLAN schweigt.
Und dann ist da noch LinkedIn. Wo man sich täglich fragt: Diskutieren oder einfach mal die Fresse halten? Wir sprechen über stille Sehnsüchte, laute Selbstvermarktung – und das zähe Ringen um Souveränität in Kommentarspalten.
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Viviane Wilde-Skibicki, Stephanie Verch. Innehållet i podden är skapat av Viviane Wilde-Skibicki, Stephanie Verch och inte av,
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