Immer produktiv sein, die nächste Aufgabe erledigen, bloß keine Zeit verschwenden: Selbst unsere Freizeit ist häufig von To-do-Listen und dem Drang zur Selbstoptimierung geprägt. Doch warum fällt es uns so schwer, einfach einmal nichts zu tun? Weshalb meldet sich sofort das schlechte Gewissen, wenn wir uns eine Pause gönnen? Und haben wir vielleicht verlernt, das Leben auch ohne konkreten Zweck zu genießen?

Ausgehend von einer Hörerfrage sprechen Albert und Jan in dieser Pudelkern-Folge über den gesellschaftlichen Leistungsdruck und die Kunst, sich ihm bewusst zu entziehen. Mit Gedanken von Seneca, Albert Camus und der daoistischen Philosophie fragen sie, warum Nichtstun keineswegs mit Faulheit gleichzusetzen ist, weshalb uns die Stille manchmal Angst macht und wie wir wieder Raum für Muße und innere Freiheit schaffen können. Denn ein erfülltes Leben bemisst sich nicht allein daran, was wir leisten – sondern auch daran, wie gut wir einfach sein können.

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