Was müssen zwei Gesellschafter-Geschäftsführer tun, damit ihre Firma auch ohne sie funktioniert? Und wie fühlt es sich an, nach einer dreimonatigen Auszeit zurückzukommen und keinen vollen Job mehr zu haben?
In dieser Folge nehmen wir euch mit zu nterra, einem IT-Integrationsspezialisten mit rund 90 Mitarbeitenden, die komplett remote arbeiten. David Brantzen erzählt, wie aus Manager-Consulting-Rollen und Lokalfürstentümern Schritt für Schritt eine verteilte Führung wurde: mit zentraler Einsatzplanung, einem disziplinarischen Gremium, Karrierecoaches und einer Delegationsmatrix mit fast 200 Punkten.
Offen spricht David über den Krach in der Führungsmannschaft während Corona, warum es dafür externe Begleitung brauchte und weshalb der Wandel aus dem Machtzentrum kommen muss, wenn er Widerstände überstehen soll.
Ein Gespräch über Loslassen, Nachfolge und ein ungewöhnliches Mitarbeiterbudget.
Aufgenommen am 11. Juni 2025.
Über meinen Interviewpartner
David Brantzen ist Geschäftsführer und Gesellschafter der nterra und seit 30 Jahren in der IT-Welt unterwegs. Als selbstständiger Unternehmer verantwortet er seit 27 Jahren die strategische Ausrichtung und bringt Veränderungen in der Organisationsentwicklung direkt in sein eigenes Unternehmen ein. Als Coach begleitet er zudem andere Unternehmen bei Umstrukturierungen, Wachstum oder dem Weg in die kollegiale Führung auf Augenhöhe.
Über das Unternehmen
Die im Jahr 2000 gegründete nterra GmbH ist ein IT-Spezialist, der Datensilos aufbricht, komplexe Systemlandschaften verbindet und das Fundament für echte KI-Readiness schafft. Die rund 90 «nterrianer» sorgen für reibungslose Prozesse und individuelle Applikationen. Statt Kunden in einen kostspieligen Vendor-Lock-in zu drängen, setzt das Team auf echten Know-how-Transfer und entwickelt massgeschneiderte Lösungen, von der Prozessautomatisierung bis zu intelligenten KI-Agenten.
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