Der Golferellenbogen gehört zu den häufigsten Überlastungsproblemen im Training – und wird trotzdem oft falsch behandelt. In dieser Folge schauen wir uns das Thema fundiert und praxisnah an.
Du erfährst, warum es sich dabei nicht um eine klassische Entzündung handelt, sondern um eine Tendinopathie – also eine strukturelle Anpassungsstörung der Sehne. Entscheidend ist das Verhältnis von Belastung und Belastbarkeit: Steigt die Last schneller als sich das Gewebe anpassen kann, entstehen Probleme.
Ich spreche darüber, wie sich ein Golferellenbogen bemerkbar macht, welche Rolle Schmerz wirklich spielt und warum er kein zuverlässiger Indikator für Gewebeschaden ist.
Ein zentraler Fokus liegt auf der richtigen Belastungssteuerung. Statt kompletter Pause geht es darum, die passende Dosis an Training zu finden. Du lernst, wie du dein Training gezielt anpasst und die Sehne durch progressive Belastung wieder aufbaust.
Außerdem gehen wir auf evidenzbasierte Trainingsansätze ein – von isometrischen Übungen über exzentrisches Training bis hin zu Heavy Slow Resistance.
Im Bereich Recovery räumen wir mit Mythen auf: Passive Maßnahmen können Symptome beeinflussen, lösen aber nicht die Ursache. Entscheidend ist aktive Regeneration und sinnvolles Load Management im Alltag.
Key Takeaways:
Golferellenbogen ist meist keine Entzündung, sondern eine Tendinopathie
Ursache ist ein Missverhältnis aus Belastung und Belastbarkeit
Schmerz bedeutet nicht automatisch strukturellen Schaden
Komplette Pause verschlechtert oft die langfristige Belastbarkeit
Progressives Krafttraining ist der wichtigste Therapieansatz
Isometrisch, exzentrisch und Heavy Slow Resistance sind zentrale Bausteine
Recovery unterstützt – ersetzt aber keine gezielte Belastung
Frühes Eingreifen verkürzt die Heilungsdauer deutlich
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