Wie wird Metal in zehn Jahren aussehen? In 20 Jahren? Oder in 50? Gibt es dann überhaupt noch eine Szene, wie wir sie heute kennen? Wir wagen den Blick in die Glaskugel.
Neben der weltbewegenden Frage, ob “Future World” von Helloween oder von den Pretty Maids der bessere Song ist, geht es um mögliche Zukunftsszenarien für Konzerte, Ticketpreise, Mainstreamisierung, den Einfluss von KI und vieles mehr.
Was passiert, wenn die stilprägende 80er-Generation das Zeitliche segnet? Wie lange läuft das noch mit den Retro-Trends und Reunions? Ist in Sachen Extreme schon alles gesagt? Wie können Festivals der Klimakrise trotzen? Werden überhaupt noch neue Genres oder Subgenres erfunden? Und wird die Szene den gesellschaftlichen Rechtsruck überwinden können?
Wir versuchen uns sowohl die Cyberpunk-Dystopie als auch eine utopische Solarpunk-Zukunft mit Solarstrom und Gitarren aus Pilzholz auszumalen, spekulieren über Guitar-Cams mit der Creep-Brille, immersive Erlebniswelten, Barbie Metal und den Motörbot.
Außerdem erzählt Martina von ihrer Begegnung mit einem Roboterhund und spekuliert über 80er-Ästhetik als baudrillardsches Simulacrum, während Justus Ghosts “The Future is a Foreign Land” auf seine Playlist packt und überlegt, wie viele Besetzungswechsel es braucht, bis Iron Maiden zum Schiff des Theseus werden.
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