Wenn man sich die Jubiläums-Touren und die seit 30 Jahren gleichen Headliner auf den großen Festivals anguckt, kommt uns der Gedanke: Ist Metal eine Subkultur mit eingebauter Nostalgiemaschine?
Nach 60 Folgen BLECH fragen wir uns also, ob früher alles besser war. Oder sind wir einfach unfähig, Musik jemals wieder so abzufeiern wie in unserer Teenagerzeit oder unseren Zwanzigern?
Wir klären, wo der Begriff der Nostalgie eigentlich herkommt (Achtung, Barock-Exkurs!), worin der Unterschied zu Sentimentalität besteht und warum Nostalgie nicht immer etwas Schlechtes sein muss.
Nicht nur im Metal, auch überall sonst in der Popkultur begegnen uns Remakes, Reboots und Reunions – als Marketing-Tool für die eingebaute Zielgruppe. Und während anderswo die 50er Jahre, die Y2K-Ära oder die Ostalgie gefeiert werden, kennt Metal vor allem ein großes Goldenes Zeitalter: die 80er Jahre. Wir diskutieren, was die Dekade so besonders macht und ob es nicht auch Dinge gibt, die in der Szene heute besser laufen.
Wie verhält es sich mit Nostalgie in anderen Musikrichtungen? Warum gibt es bei aller Rückwärtsgewandtheit so wenig Metalsongs, in denen die Vergangenheit lyrisch verklärt wird? Und sind die ersten drei Alben und die Vorkriegsdemos immer das Beste, was eine Band je gemacht hat?
Ihr erfahrt außerdem, warum Martina beim Geschmack von Vanilla Coke an Manowar denken muss und warum Justus den Geruch von Regen auf warmem Asphalt hasst. Und dann geht es noch um Freibadpommes, Los Wochos, Coke and Burger bei Johnny Cash und Kai Hansen, der heimlich auf dem Judas-Priest-Konzert raucht.
Podden och tillhörande omslagsbild på den här sidan tillhör
Metal1.info. Innehållet i podden är skapat av Metal1.info och inte av,
eller tillsammans med, Poddtoppen.