Anfang März 2025 ist die tatarisch-russische Komponistin SofiaGubaidulina mit 93 Jahren gestorben. Sie hatte seit 1992 bei Hamburg gelebt und gilt als bedeutendste russische Komponistin der Neuen Musik seit Schostakowitsch.Ihre Musik ist herausfordernd, aber auch zugänglich. Sie beweist, dass uns zeitgenössische Klassik durchaus berühren kann – jenseits der leider oft kitschigen und belanglosen Neo-Klassik.
Soundtrack:
Streichquartett Nr. 1 (1971), Stamicovo kvarteto
Chaconne für Soloklavier (1963), Yulianna Avdeeva, live recording 2023
Astreja: Dolcissimo (1977) mit Viktor Suslin und Vyacheslav Artyomov
Fachwerk für Bajan, Perkussion und Streichorchester (2009/11), Geir Draugsvoll / Streicher des Trondheim Sinfonie Orchesters
Duo Sonate für Fagotte (1977), Mikhail Bochkov, Alexander Bakchiyev
Lamento für Tuba und Klavier (1977), Alessandro Fossi, live recording 2013
Am Rande des Abgrunds für 7 Violoncelli und zwei Waterphones (2003)
Klavierquintett, 2.+ 3. Satz (1957)
Offertorium. Konzert für Violine und Orchester (1980), Gidon Kremer, Boston Symphony Orchestra / Charles Dutoit
Sieben Worte (1982), III., IV., VI., Collegium Musicum Kammerorchester
Triple Concerto (2016), Boston Symphony Orchestra / Andris Nielsons (live)
Der Zorn Gottes (2020), 1. Teil, Gewandhaus Orchester / Andris Nielsons
Das Licht am Ende (2003), 1. + 9. Teil, Gewandhaus Orchester / Andris Nielsons
Streichquartett Nr. 4 mit Tonband (1993), Stamicovo kvarteto