Als John Coltrane im Dezember 1964 mit seinem Quartet dieSuite „A Love Supreme“ aufnahm, wusste er und jeder, der dabei war, dass dies sein Meisterwerk sein würde. Das er jetzt einen Punkt erreicht hatte, auf den er schon lange hingearbeitet hatte: Spiritualität durch Musik, a love supreme,eine höhere Form von Liebe. Und diese Botschaft, diese Kraft, die diese Musik ausstrahlt, erschließt sich noch heute dem Hörer oder der Hörerin. Deshalb gilt dieses Album als das vielleicht beste Jazz-Album aller Zeiten, ein zeitloserKlassiker. Der Anfang 1965 bei Erscheinen den lange umstrittenen „Trane“ endgültig zum Liebling aller anspruchsvolleren Jazzfans machte. Und nicht nur der Jazzfans. Coltrane hatte und hat auch viele Fans außerhalb der Jazzszene. Weil er mehr als ein wahnsinnig guterSaxophonist war. Weil er ein kluger, vielseitiger, vielleicht sogar weiser Mensch war. Hören wir ihm zu!
Soundtrack:
John Coltrane: Acknowledgment, A Love Supreme, 1965
Ted Gioia: John Coltrane, Prophet Seer, YouTube, 2025
John Coltrane: Spiritual, Live At The Village Vanguard, 1961
John Coltrane: Resolution, A Love Supreme, 1965
Miles Davis: So What, Kind Of Blue, 1959
John Coltrane: Pursuance, A Love Supreme, 1965
Ted Gioia: John Coltrane, Prophet Seer, YouTube, 2025
John Coltrane: Psalm, A Love Supreme, 1965
John Coltrane: Nature Boy, The John Coltrane Quartet Plays, 1965
John Coltrane: Ascension, 1965
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