In dieser Folge der KUNSTPAUSE sprechen Felix von Boehm und Charlotte Paulus mit Laura Attanasio und Valentin Mogg über Christian Schads „Sonja“ von 1928 und die besondere Verbindung von Kunst, Bars und Berliner Nachtleben. Das Gemälde wurde 1997 von den FREUNDEN der Nationalgalerie aus Mitteln der Stiftung Ingeborg und Günter Milich für die Nationalgalerie erworben. Christian Schad zeigt Sonja als selbstbewusste junge Frau in einem Berliner Kaffeehaus – elegant gekleidet, rauchend und mitten im gesellschaftlichen Leben der Großstadt. Fast hundert Jahre später wirkt die Szene erstaunlich gegenwärtig und wird zum Ausgangspunkt für ein Gespräch über Bars als soziale Orte, Begegnungen in der Nacht und die Frage, warum Kunst und Gastronomie in Berlin seit jeher so eng miteinander verbunden sind.

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