Sie war 1998 eine der ersten Soldatinnen beim österreichischen Bundesheer. Seit 2017 leitet sie dort als erste Frau das medizinische Gesundheitswesen. Und sie ist als Generalmajor die ranghöchste Frau im Bundesheer: Sylvia Sperandio. Angesichts der veränderten geopolitischen Lage gewinnt auch in Österreich das Thema Landesverteidigung wieder an Bedeutung, was nicht zuletzt am gestiegenen Heeresbudget abzulesen ist. Davon profitiert auch das medizinische Gesundheitswesen.
Sylvia Sperandio spricht mit Helene Seelmann über ihre Vorbildfunktion für Frauen im Heer, Zielstrebigkeit und Karriereplanung, Sicherheit, die nicht selbstverständlich ist, Veränderungen im militärischen Umgangston, über die Wirkung von Uniformen und warum Dienstgrade beim Bundesheer nicht gegendert werden.

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