nordlitt präsentiert eine ebenso spezielle Abschiedsvorlesung wie Podcastfolge. Anhand eines selbstgenähten Gáktis (Tracht der Sámi) spannen sich erzählerische Fäden entlang von Stefanies Werdegang, zwischen ihren Forschungsinteressen, Vorlieben und Methoden. Wir bewegen uns von Kirkenes in den 1970er-Jahren und der Multikulturalität und Pluralität des weitesten Nordens bis hin zum Museum für Europäische Kulturen in Berlin (MEK). Wir lernen, dass Professorin sein kein Einzelunternehmen ist, sondern ein Gemeinschaftsprozess. Schließlich wünschen wir uns Mut und Unternehmungslust für die nächste Skandinavist*innen-Generation.
Timestamps:
(00:00:00) Introduktion
(00:01:06) Begrüßung Abschiedsvorlesung
(00:02:51) Warum dieses Format
(00:05:07) Präsentation des Gákti
(00:12:19) Abstand, Austausch und Zufall: ein Werdegang
(00:15:31) Was bedeutet das Gákti?
(00:19:54) Erzählen und Wissenschaft
(00:22:47) Identitätspolitiken und die Performativität von Identitäten
(00:27:38) Das Gákti als Metapher für die Forschung (das Oberseminar)
(00:33:11) Nichtwissen als Ausgangspunkt
(00:38:22) Freiräume und Arbeitsräume
(00:40:12) Das Nordeuropa-Institut und das Fach Skandinavistik
(00:43:51) Was wünschst du dir für die Skandinavistik in der Zukunft?
(00:45:52) Was würdest du deinem Studierenden-Ich raten? (und ein Buchtipp!)
Alle Literaturangaben und weitere Kommentare auf dem Experiment Geisteswissenschaft-Blog.
https://exgeist.hypotheses.org/category/nordlitt
Idee und Konzeption: Stefanie von Schnurbein
Schnitt: Cecilia Falkman