Anlässlich der Antrittsvorlesung von Ingvild Folkvord (Henrik-Steffens-Stiftungsgastprofessorin am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität) widmet sich nordlitt einem besonderen Thema: der literarischen Aufarbeitung der Terroranschläge in Oslo und auf Utøya am 22. Juli 2011. Im Mittelpunkt steht dabei der bewusst marginale Text Prosjektil von Endre Ruset. Das Gespräch kreist um Möglichkeiten und Grenzen des Sprechens und Schreibens über Terror und Krisen, um Fragen des Politischen in der Literatur und um religiöse Genres des Erinnerns im säkularen Kontext der Moderne.

(00:00:00) Introduktion
(00:02:46) Begrüßung Prof. Ingvild Folkvord
(00:06:16) Terror und Literatur; Prosjektil (2016) von Endre Ruset
(00:12:58) Wie kann man Prosjektil lesen?
(00:16:58) Die Rolle der Literatur im Zusammenhang mit Terror und Krisen
(00:21:46) Die Darstellung von Gewalt nach dem 22. Juli
(00:26:26) Das Politische an der radikalen Reduktion
(00:32:18) Literarische Interventionen für besondere Kontexte und Leserschaften
(00:37:54) Sensibilität für die Opfer zeigen
(00:40:01) Dokumentarliteratur und Gattungsfrage
(00:47:04) Terror und Literatur im vergleichenden Kontext
(00:52:19) Wie geht man als Forschende mit diesen schwierigen Themen um?
(00:55:16) Was würdest du deinem Studierenden-Ich raten?

Alle Literaturangaben, weitere Kommentare auf dem ⁠Experiment Geisteswissenschaft-Blog.

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Idee und Konzeption: Stefanie von Schnurbein

Schnitt: Cecilia Falkman


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