Unser heutiger Gast ist Daniel Deimel. Daniel ist von Haus aus Sozialarbeiter, hat dann ein Masterstudium in Suchtprävention und Suchttherapie gemacht und anschließend in Rehabilitationswissenschaften promoviert. Heute hat er eine Forschungsprofessur für Gesundheitsförderung und Prävention an der TH Nürnberg inne, ist Gastwissenschaftler an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Essen, bildet Sozialarbeiter:innen aus, ist Mitherausgeber der Zeitschrift Suchttherapie, schreibt für wissenschaftliche Fachpublikationen und findet außerdem noch Zeit, mit uns zu sprechen. Wir fragen Daniel, was sich im Bezug auf den Konsum illegaler Substanzen in den letzten Jahren verändert hat und wie die Suchthilfe speziell im Umgang mit offenen Drogenszenen in Städten auf diese Veränderungen reagieren könnte. Welche Konzepte helfen Menschen mit Suchterkrankungen wirklich und welche sind mehr so Symbolpolitik? Und was hat das alles mit Sozialpolitik, Wohnungspolitik, Ideologie und Klassenfragen zu tun?
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