Perspektiven
Avsnitt

Diverse Schule ohne Diskriminierung: Es gibt noch viel zu tun

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Vielfalt ist eine Bereicherung – das wird an Schweizer Schulen gelehrt. Doch sobald der Islam ins Spiel kommt, wird Diversität oft problematisiert. Was bedeutet das für muslimische Schülerinnen und Schüler und was braucht es, damit sich alle wohlfühlen?

Der Schüler, der als aggressiv abgestempelt wird, weil er einen muslimischen Namen hat. Die Schülerin, der abgesprochen wird, Muslimin zu sein, weil sie kein Kopftuch trägt und sich als Feministin bezeichnet. Das Mädchen, dem der Übertritt ins Gymnasium nicht zugetraut wird, weil es einen ausländischen Namen hat.

Diskriminierung in der Schule hat viele Gesichter. Die Schule sei ein «massgeblicher Bereich», in denen Schweizer Musliminnen und Muslime Diskriminierung erfahren, konstatiert denn auch der Grundlagenbericht zu antimuslimischem Rassismus in der Schweiz, der im Auftrag des Bundes erstellt wurde. Dabei wird Vielfalt zwar als Bereicherung gelehrt. Gerade der Islam wird dann aber als Gefahr für die erfolgreiche Diversität dargestellt. Das zeigt eine neue Untersuchung des Schweizerischen Zentrums für Islam und Gesellschaft.

Es brauche mehr Wissen über Religionen, etwa, dass sie sich verändern oder über innerreligiöse Vielfalt. Und es brauche mehr Selbstreflexion im Lehrerzimmer, so die Erkenntnis. Wie also steht es um die Diversität im Klassenzimmer? «Perspektiven» beleuchtet, weshalb es im Schulzimmer um mehr geht als um die Frage des Kopftuches.

Autorin: Nicole Freudiger

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