Ein US-Prozess gegen Meta endet überraschend schnell mit einem Milliarden-Vergleich. 29 US-Gliedstaaten klagten gegen den Tech-Konzern, weil Plattformen wie Instagram gezielt jugendliche Nutzer süchtig machen sollen. Der ehemalige Insider und Whistleblower Arturo Béjar konnte vor Gericht beweisen, dass die Unternehmensführung um Mark Zuckerberg konkrete Warnungen vor Risiken für Minderjährige jahrelang ignorierte. Meta zahlt nun rund 18 Milliarden Dollar und muss neue Regeln wie eine 2-Stunden-Sperre, Deaktivierung von Autoplay sowie unsichtbare Likes einführen.
Technologie-Redaktorin Gioia da Silva konnte mit Béjar sprechen und ordnet ein, inwiefern sich Social Media nach diesem Prozess verändern könnte.
Host: Nadine Landert
Redaktion: Sarah Ziegler
Gioias Interview mit Béjar findest du [hier](https://www.nzz.ch/technologie/der-kronzeuge-im-meta-prozess-warnt-instagram-ist-ein-dienst-der-fremde-in-die-schlafzimmer-unserer-kinder-einlaedt-in-der-nacht-ld.10021277).
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