Der 14-jährige André aus Manila wird zu Hause vor die Handykamera gezwungen. Fremde Männer in Europa oder den USA zahlten für pornografische Livestreams, gefilmt von der Lebenspartnerin seiner Mutter. Das ging so lange, bis die Polizei das Haus stürmte. Jetzt ist André in einem Heim für Missbrauchsopfer.
André ist kein Einzelfall: Laut einer Schätzung betrifft dieser Online-Missbrauch eines von 100 Kindern auf den Philippinen. Oft treiben Armut und Verzweiflung Bezugspersonen dazu, solche Taten für wenig Geld zu organisieren.
NZZ-Korrespondent Andreas Babst hat André in Manila besucht. Er schildert die Ermittlungen der Kinderschutzeinheit vor Ort und erklärt, warum die Strafverfolgung der Täter im Ausland so schwierig bleibt.
Gast: Andreas Babst, Südostasien-Korrespondent
Host: Nadine Landert
Redaktion: Lillybelle Eisele
Andreas Artikel findest du [hier](https://www.nzz.ch/international/kindesmissbrauch-europaeer-vergehen-sich-online-an-opfern-in-den-philippinen-ld.10021858).
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