Angesichts multipler Krisen fällt es vielen Menschen schwer, beim Thema Klimaschutz hoffnungsvoll zu bleiben. Dabei können zahlreiche Entwicklungen Mut machen – von rasant fallenden Preisen bei den erneuerbaren Energien über technologische Fortschritte bei Speichern und Wärmepumpen bis hin zu einem weltweit wachsenden Bewusstsein für die Dringlichkeit des Klimaschutzes. In dieser Folge spricht Dr. Michael Jakob, Forscher und Politikberater mit Schwerpunkt auf Klimaschutz in Entwicklungsländern und politischer Ökonomie der Klimapolitik, gemeinsam mit Jacqueline Klingen, Researcherin im Forschungsbereich Energiewende International am Wuppertal Institut, über die Bedeutung von Hoffnung in der Klimakrise. Klingen stellt drei wissenschaftliche Perspektiven auf Hoffnung vor, während Jakob für einen pragmatischen Optimismus plädiert, der die eigene Handlungsfähigkeit herausstellt. Gemeinsam diskutieren die beiden, wie sich ein realistischer Blick auf Kipppunkte und verfehlte Klimaziele mit einer zuversichtlichen Haltung verbinden lässt, warum jede eingesparte Tonne CO2 zählt und welche Rolle persönliche Entscheidungen, berufliches Engagement und gesellschaftliche Skalierungseffekte dabei spielen können.
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