Netzwerkabende gibt's wie Sand am Meer, die meisten verpuffen nach einem Abend wieder. Der Facilitator-Feierabend hat das geschafft, was den wenigsten gelingt: er ist geblieben und wächst. Und das, obwohl er nie als Geschäftsmodell gedacht war, sondern rein ehrenamtlich läuft. Lutz spricht mit Theresa Oberstraß (Quäntchen im Glück, Host in Köln) und Jonas Larbalette (Facilitator, Mediator und Ideengeber des Formats) darüber, wie aus einer spontanen Frage auf der Co-On ein Stammtisch für Facilitatoren, Mediator:innen und Coaches wurde, der mittlerweile in sechs, bald acht Städten läuft – von Hamburg über München, Frankfurt, Köln, Freiburg bis Hannover.
Im Gespräch geht's um die Struktur hinter dem Format, warum bewusst kein klassisches Networking-Event draus werden sollte und wie aus regelmäßigen Treffen ungeplant eine echte Community entstanden ist, die sich mittlerweile selbst trägt. Außerdem: konkrete Methoden für den Check-in und Check-out von Gruppenformaten, darunter Impromptu Networking und eine Kreis-Methode, mit der man am Ende eines Abends sichtbar macht, wer was mitgenommen hat. Zum Schluss ein Blick nach vorn – wohin sich das Format entwickeln könnte, wenn das Momentum anhält, und was das für alle bedeutet, die sowas in ihrer eigenen Stadt aufziehen wollen.
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