In dieser abschließenden Sitzung der Vorlesung „Grammatik in der Schule“ fasse ich die über das Semester entwickelten Kernbereiche noch einmal zusammen. Der Fokus lag, ausgehend vom homo narrans, auf der Verknüpfung von Grammatikvermittlung mit Erzählungen, wobei traditionelle Ansätze kritisch beleuchtet und moderne gebrauchsbasierte sowie konstruktionsdidaktische Alternativen diskutiert werden. Auf der Basis der Analyse von umgangssprachlichen Phänomenen, Modalkonstruktionen (als Konstruktionen der Faktizitätsmarkierung), Geltungsmodifikatoren (Temporal- und Lokaladverbialia) und der Verknüpfung mentaler Räume wird ein alternativer Weg für den Unterricht aufgezeigt: die Umkehrung der Vermittlungshierarchie mit einer Oerientierung auf quantitativ häufige sprachliche Strukturen. Zum Abschluss werden alle relevanten organisatorischen Informationen zum Ablauf, den zugelassenen Hilfsmitteln und der Abgabe der anstehenden digitalen Klausur erläutert.
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