Main Street Capital steht im „Bits & Pieces“-Newsletter von Scalable Capital seit Wochen unter den meistgekauften Aktien. Der Grund liegt auf der Hand: Die Business Development Company aus Houston zahlt seit Oktober 2008 jeden Monat Dividende, hat die reguläre Ausschüttung nie gekürzt und kommt inklusive Sonderzahlungen auf etwa 8 Prozent Rendite. Seit dem Börsengang 2007 brachte sie 17,2 Prozent Gesamtrendite pro Jahr, der S&P 500 nur 8,4 Prozent. Grund genug für Tobias Kramer, genauer hinzusehen.
Denn seit Februar 2025 läuft die Aktie selbst inklusive Dividenden seitwärts bis abwärts, während der S&P 500 um 21 Prozent zulegt. Die Gewinne je Aktie liegen deutlich unter den Rekordjahren, die Refinanzierung wird teurer, und die Marktstimmung gegenüber Private Credit ist angespannt. Trotzdem zahlen Anleger bei rund 54 US-Dollar etwa 60 Prozent mehr als den Nettoinventarwert (NAV). Ist dieser Aufschlag gerechtfertigt?
Darum geht es in der Sendung:
· Geschäftsmodell: Wie Main Street mit Krediten an US-Mittelständler und dem sogenannten Equity-Kicker Geld verdient und warum das interne Management ein Vorteil ist.
· Renditevergleich: Main Street gegen Berkshire Hathaway und den S&P 500, mit und ohne Dividenden, über fünf und zehn Jahre in Euro.
· Chancen und Risiken: Bilanzpuffer und geringes KI-Risiko auf der einen Seite. Notleidende Kredite, teurere Refinanzierung und Druck auf Private Credit auf der anderen.
· Zahlen: Was das zweite Quartal zeigt und warum der Ausblick schwächer ausfällt.
· Bewertung: Bei welchen Kursen Tobias die Aktie fair, preiswert und billig findet und welche Rolle Buffetts Kriterium vom 1,2-Fachen des Buchwerts dabei spielt.
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