In dieser Folge spreche ich mal wieder mit Alexander Baumann von Jobcluster. Diesmal geht es um die Ergebnisse der Studie „Recruiting Trends 2026“. Und die zeigen, in was für einer verrückten Zeit wir gerade sind: Obwohl uns langfristig Millionen an Fachkräften fehlen, erleben wir aktuell eine Phase, in der sich Unternehmen die Bewerber:innen wieder aussuchen können.
Wir diskutieren, warum Stellenanzeigen oft zu unscharf sind, wie KI wirklich sinnvoll im Recruiting eingesetzt wird und warum ein dynamischer Talent-Pool wichtiger ist als je zuvor.
Unsere Kernthemen:
Der aktuelle Arbeitsmarkt: Warum sich das Blatt gewendet hat und Unternehmen wieder wählerischer sein können.
Stellenanzeigen-Realitätscheck: Warum generische Texte zu viel Quantität statt passender Qualität führen.
KI im Recruiting: Sinnvolle Automatisierung von Admin-Prozessen vs. inhaltliche Schärfung durch den Menschen.
Kanäle im Wandel: Die Coexistenz von Jobbörsen, Social Media (TikTok/Snapchat für Azubis) und der eigenen Karriereseite.
Datengetriebenes Recruiting: Warum Messbarkeit und dynamische Anpassung über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.
Active Sourcing 2.0: Vom statischen Einsammeln zum aktiven Marketing mit Talent-Pools.
Die Zukunft: Der drohende Mangel von 4,3 Millionen Fachkräften und die Notwendigkeit wertschätzender Absagen.
Und Alexander hat auch eine klare Ansage zum Einsatz von KI am Start:
„Unternehmen geben gerade in vielen Fällen ihre Identität auf. Sie lassen sich ihre Stellenanzeige von KI schreiben und lösen damit nur Quantität aus, statt Qualität.“
Dem kann ich nur zustimmen. Oder wie siehst Du das?
Viel Spaß beim Hören und lass uns gerne diskutieren.
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