In dieser Episode spreche ich mit Sarah Tomasso und Michael Weißenbergvon der Bilfinger Education GmbH über ein wegweisendes Projekt: die Integration von Demokratiebildung direkt in die berufliche Ausbildung.

Auslöser war die Beobachtung demokratiefeindlicher Tendenzen während eines Onboarding-Events.

Die Reaktion von Bilfinger war nicht nur Sanktion, sondern die Entwicklung einer dreijährigen „Lernreise“, die Auszubildende spielerisch und tiefgründig für Werte, Pluralität und Medienkompetenz sensibilisiert.

In dieser Folge erfährst Du mehr über das Programm und die Hintergründe:

  • 🎭 Warum Theater? Der Einsatz von Erlebnistheater als emotionaler Einstieg ins Thema Grundgesetz.

  • 📱 Fake News selbst gemacht: Wie ein Social-Media-Seminar durch eigene Konstruktion von Falschmeldungen die Mechanismen von Algorithmen und Polarisierung entlarvt.

  • 🤝 Reverse Mentoring: Warum auch Ausbilder von der jungen Generation lernen müssen und wie „Azubi-Botschafter“ Identität stiften.

  • 🛡️ Sicherheit im Diskurs: Der Umgang mit triggernden Themen und die Rolle mentaler Ersthelfer im Unternehmen.

  • 💼 Der Business-Case: Warum Demokratiebildung kein „Nice-to-have“ ist, sondern essenziell für die Zusammenarbeit in einem internationalen Konzern.

Sarah und Michael geben spannende Einblicke in die Didaktik hinter dem Projekt, erklären den Beutelsbacher Konsens in der Praxis und zeigen, wie Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen können, ohne zu belehren.

Ein Muss für alle, die sich für moderne Ausbildung, Unternehmenskultur und den Erhalt unserer Demokratie interessieren.

Einen ersten Überblick bekommst Du in dieser Pressemitteilung.

Oder Du hörst Dir jetzt einfach die Folge an ;-) Viel Spaß!

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