Nachdem der Iran in der vergangenen Woche erneut Tanker in der Straße
von Hormus beschossen hat, reagieren die USA seit dem Wochenende mit
Luftangriffen. Ab heute soll zusätzlich eine Seeblockade für iranische
Häfen in Kraft treten. Außerdem wollen die USA in Zukunft 20 Prozent des
Warenwerts als Gebühr für Schiffspassagen durch die Meerenge von Hormus.
Bisher hatten sie eine freie Schifffahrt durch die Straße von Hormus als
Kriegsziel ausgegeben. Wie passt das zusammen? Werden die gegenseitigen
Angriffe bei gleichzeitigen Verhandlungen nun zum Dauerzustand? Und
welche Strategie verfolgt der Iran? Mit ZEIT-Korrespondent Jörg
Lau besprechen wir die Lage.
Zum fünften Jahrestag der Flutkatastrophe im Ahrtal hat Bundespräsident
Steinmeier auf einer Gedenkfeier gesprochen. Bundesumweltminister
Carsten Schneider forderte außerdem mehr Klimaschutz an, um besser gegen
künftige Extremwetterereignisse gewappnet zu sein, die laut
Klimaforschern in Zukunft noch häufiger und heftiger auftreten werden.
Außerdem im Update: Die Frage nach Sanktionen gegen Israel wegen der
Ausweitung illegaler Siedlungen im Westjordanland sorgt für Spannungen
innerhalb der Regierungskoalition aus CDU und SPD. Außenminister Johann
Wadephul hatte beim EU-Außenministertreffen in Brüssel am Montag gegen
mögliche Einfuhrbeschränkungen gegen Israel gestimmt. Der
außenpolitische Sprecher der SPD, Adis Ahmetović, sagte, dass
Deutschland bei klaren Völkerrechtsverstößen von Israel, Sanktionen
nicht blockieren dürfe.
Und sonst so? Im WM-Halbfinale ist die Elite unter sich.
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Iranüberblick: USA greifen Iran an, erneut Beschuss in Straße von Hormus
Irankrieg: Schlafwandeln die USA in einen neuen Krieg?
Liveblog: Irankrieg: US-Militär meldet erneut Angriffe auf den Iran
Flutkatastrophe im Ahrtal: Frank-Walter Steinmeier würdigt Solidarität
nach Ahrtal-Katastrophe
Israelische Siedlungspolitik: SPD-Politiker kritisieren Wadephul wegen
Haltung zu Israelsanktionen
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