Der Dokumentarfilm hat längst bewiesen, dass er weit mehr sein kann als journalistische Reportage – eine eigene Kunstform, geprägt von cinematischen Bildern und mitreißendem Storytelling. Und doch hat er selten dieselbe Reichweite wie fiktionale Formate. Diese wiederum müssen sich oft den Vorwurf mangelnder Authentizität gefallen lassen.
In der heutigen Folge sprechen wir über einen Film, der genau diese beiden Welten verbindet: Der neue Netflix-Film „23.000 Leben“ wurde von Produzent Christoph Zwickler entwickelt, nachdem ihn der Dokumentarfilm „Iuventa“ – der sich intensiv mit der Seenotrettung im Mittelmeer auseinandersetzt – nicht mehr losgelassen hat. Mit ihm und Drehbuchautor Oliver Ziegenbalg sprechen wir über den intensiven Prozess der Fiktionalisierung: Für den Film führten sie zahlreiche Interviews mit echten Beteiligten, um trotz dramatischer Zuspitzung eine hohe Authentizität zu bewahren.
MITARBEIT
Moderation & Redaktion: Yugen Yah
Social Media & Redaktion: Anna Maria Ortese
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