In der 4. Folge unserer Staffel zum Fachkräftemangel in der Sozialen Arbeit sprechen wir mit Prof. Dr. Julian Löhe (FH Münster) über die Frage, ob Künstliche Intelligenz Probleme rund um den Fachkräftemangel lösen kann. Wir beleuchten das Spannungsfeld zwischen der Hoffnung auf Entlastung durch KI und der Sorge um die Professionalität und Qualität Sozialer Arbeit. Julian beschreibt, welchen Beitrag KI zur Entschärfung des Fachkräftemangels leisten kann, wo Grenzen verlaufen und warum Technik allein strukturelle Probleme nicht behebt. Anhand von Beispielen aus der Praxis diskutieren wir, wie KI heute schon in Organisationen der Sozialwirtschaft sinnvoll eingesetzt wird und welche Risiken und Nebenwirkungen – von Qualitätsverlust bis zu neuen Abhängigkeiten – im Raum stehen. Wir sprechen darüber, wie sich das Berufsbild von Sozialarbeiter:innen verändern könnte, welche Kompetenzen in Zukunft wichtiger werden und was es an Organisationsentwicklung, Kulturwandel und Strukturveränderungen braucht, damit KI tatsächlich entlastet.
Zum Schluss entwirft Julian Szenarien für den KI-Einsatz in zehn Jahren.
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