"Die meisten Geschäftsführer wissen es nicht" steht im Zentrum dieser Folge von. Zwei Positionen, eine pragmatisch zustimmend, eine kritisch institutionell, prüfen die These, dass mit dem Inkrafttreten zentraler Pflichten des AI Act am 2. August 2026 ein massives persönliches Haftungsrisiko für Geschäftsführer entsteht. Im Zentrum stehen die Innenhaftung nach GmbH-Gesetz und Aktiengesetz, aktuelle Gerichtsurteile zu KI-Chatbots sowie die kommende Beweislastumkehr durch die EU-Produkthaftungsrichtlinie im Dezember. Am Ende steht ein gemeinsamer Nenner: Wer führt, muss verstehen, was er verantwortet.
00:00 Intro: Der Fall vom 3. August 2026
00:43 Wenn das Privatvermögen haftet
01:15 Der Essay: Die Haftung kommt am 2. August
01:51 Die Kernthese: KI-Governance als persönliches Risiko
02:35 Position eins: Ein überfälliger Weckruf
02:55 Position zwei: Kritik an der Panikrhetorik
04:09 Perspektivwechsel: Vom Werkzeug zur Führungsverantwortung
04:52 Schon jetzt haftbar: Die Fälle OLG Hamm und AG München
07:02 Innenhaftung einfach erklärt
08:19 Streitpunkt Technik: Ist KI selbst das Risiko?
10:40 Der zweite Schlag: Beweislastumkehr im Dezember
13:01 Die Venture AI Academy: Lösung oder Widerspruch?
17:47 Fazit und Abschluss: Der Feuerlöscher-Test
Das Essay von Norman Müller findest du auf Substack:
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