Was uns Menschen zum Bösen treibt, damit kennt sich der Krimiautor Alfred Bodenheimer aus. Seinem jüngsten Rabbi-Klein-Krimi gab er sogar den Titel «Der böse Trieb». Aber was meint das?

In der biblisch-jüdischen Vorstellung vom Menschen gibt es keine Erbsünde. Dass wir Menschen Böses, Schädliches oder Sündhaftes tun, das liegt an uns selbst, in unserem (bösen) Trieb. Warum dieser Trieb allzu menschlich und nicht allein «böse» ist, erklärt der Basler Judaistikprofessor Alfred Bodenheimer im Gespräch.

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