Seit Jahren wird über die Reform der Filmförderung verhandelt, abgeschlossen ist sie bis heute nicht. Gerrit Hermans ordnet ein, was für Autorinnen und Autoren erreicht wurde: Buch und Regie sind erstmals an den Referenzmitteln der FFA beteiligt, in der jurybasierten Kulturförderung stehen jetzt 15.000 Euro für ein Treatment und 40.000 Euro für zwei Drehbuchfassungen bereit, dazu bis zu 10.000 Euro für dramaturgische, juristische oder wissenschaftliche Beratung. Kritisch sieht er den Deckel von 30.000 Euro bei den Referenzmitteln und die Zersplitterung in Kleinstbeträge, die kaum neue Stoffe anstoßen. Offen bleiben Steueranreizmodell und Investitionsverpflichtung.

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