Khatia Buniatishvili: Ihre Technik scheint Naturgesetze auszuhebeln, ihre Interpretationen stellen auch Gassenhauer in ein neues Licht.
Als Fokus-Künstlerin des Tonhalle-Orchesters Zürich eröffnete Khatia Buniatishvili dieses Jahr die Saison, mit dem 1. Klavierkonzert von Peter Tschaikowsky. Und wie die georgische Pianistin spielt, so redet sie auch: Es sprudelt nur so, auch auf Deutsch – ihrer angeblich schlechtesten Sprache. Hätten wir uns also auf Englisch, Französisch, Russisch oder Georgisch unterhalten, wäre ich vielleicht noch jetzt im Solistenzimmer der Tonhalle Zürich.
(02:16) Talk
Dass Khatia Buniatishvili als Pianistin polarisiert, hat wohl mit ihren pointierten Interpretationen zu tun. Ihre Brillanz am Flügel wird ihr niemand absprechen. Im Gespräch erzählt sie, was Virtuosität für sie bedeutet, wie sie über ihren Auftritt auf den sozialen Medien denkt – und sie spielt eine quirlige Chopin-Stelle, die sie zehn Jahre nicht mehr in den Fingern hatte, ab Blatt.
(23:17) Wochenrückblick
Im Wochenrückblick geht es um die neue Intendanz an den Salzburger Festspielen – und um eine verstorbene Ikone der französischen Rockmusik: Catherine Ringer.
(Oliver Rutz)
(33:09) Neu auf meiner Playlist
Winter Songs von Steve Swallow. Drei Jahre nach dem Tod seiner grossen Liebe Carla Bley kommt Wintermusik vom bald 86jährigen Bassisten Steve Swallow. Warm und tröstend.
(39:18) Musikfrage
Warum hat das Klavier schwarze und weisse Tasten? Wenn in der Musikfrage plötzlich ein Elefant trötet.
(Theodora Mavropoulos)
(43:27) Film-Tipp
Ein paar Jahre nach ihrem Krebstod stürmt ihre Musik die Charts. Ein neuer Dok-Film erzählt die Geschichte von Eva Cassidy, der Sängerin mit der überirdisch schönen Stimme.
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