Julia und Stephan nehmen drei Geschichten auseinander: Überall ist der Preis gestiegen, und keiner kann mehr sagen, wofür.
Die Luxusbranche hat seit 2022 rund 60 Millionen Kunden verloren und es am Umsatz nicht gemerkt. In der Musik hat die Branche jeden Prozess gegen die KI-Firmen gewonnen und die eigene Musikergewerkschaft verklagt jetzt die Plattenfirmen, weil bei den Musikern nichts angekommen ist.
Und Meta bekommt gerade vorgerechnet, was jahrelang maximierte Nutzungszeit gekostet hat: Ein Gericht in New Mexico hat 942 Millionen Dollar angeordnet und dazu, für Minderjährige die Like-Zahl zu entfernen.
Key-Takeaways
Luxus wächst seit Jahren nicht über Kunden, sondern über Preise — 60 Millionen Kunden sind schon weg
Eine Branche merkt Kundenverlust erst, wenn sie ihn nicht mehr über Preise ersetzen kann
Nicht der Aufenthalt ist das Produkt, sondern das Foto — und Fotos funktionieren genau einmal
KI-Musik ist kein Nachfrage-Phänomen, sondern Spam mit Tantiemenanspruch
Das Urheberrecht schützt Eigentümer, nicht Urheber — deshalb gewinnen Labels und Musiker verlieren
Die neue europäische Kennzeichnungspflicht für KI-Audio trifft die Anbieter, nicht die Künstler
Bußgelder sind für Plattformen eingepreist — Produktauflagen sind es nicht
Bei Tabak hat nicht die Schadenersatzsumme das Geschäftsmodell verändert, sondern das Werbeverbot
Eine Mission ist im Vergütungsgespräch ein Rabatt — und Rabatte halten nur ohne Marktpreis
Kapitel
00:15 Einleitung und Urlaubsstimmung
05:53 Luxus und Preissteigerungen
12:15 Emotionale Aspekte des Luxus
20:55 Luxus und Gegenbewegungen im Alltag
26:44 Emotionale Kaufentscheidungen in der Musik
32:48 Kennzeichnungspflichten für KI in der Kreativbranche
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