Fünf Abteilungen, fünf verschiedene KI-Tools – und überall fließen sensible Firmendaten durch private Accounts. Gleichzeitig zeigt das Forensik-Tool Ghostype, dass das Schließen eines Chatfensters keine Zugangsdaten löscht. Zwei unterschätzte Risiken aus dem Mittelstandsalltag – klar eingeordnet.
Themen dieser Folge:
KI-Wildwuchs & Schatten-IT: Marketing, Vertrieb, HR – jede Abteilung kocht ihr eigenes digitales Süppchen, unkontrolliert und ohne IT-Aufsicht. Die IT verliert den Überblick über digitale Identitäten.
Warum Sperren scheitern: Starre Blockaden treiben Mitarbeiter auf private Smartphones – offene Governance und Fehlerkultur sind der bessere Weg.
Ghostype & Browser-Cache: Browser speichern Session Tokens und Zugangsdaten als Klartext in temporären Cache-Dateien. Ein Angreifer braucht keine hochkomplexen Hacks – nur Zugriff auf den Rechner.
Praxistipp: Jedes KI-Eingabefeld behandeln wie die Startseite der Firmenwebsite – was dort nicht stehen darf, gehört nicht ins Chatfenster.
Kuratiert von Arno Schimmelpfennig | Normenpraxis | 20.05.2026
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