1982 zündete sich die 25-jährige Lyrikerin Semra Ertan in Hamburg auf offener Straße an – ein verzweifelter Protest gegen den zunehmenden Rassismus in Deutschland. Doch wer war die Frau hinter diesem tragischen Protestakt?
In dieser Folge blicken wir auf das Leben und das literarische Werk von Semra Ertan. Wir sprechen über Rassismus, ihre Poesie, ihren Kampf und darüber, warum ihre Worte auch mehr als 40 Jahre später erschreckend aktuell sind.
Ertan, Semra (2020): Mein Name ist Ausländer / Benim Adım Yabancı. Gedichte. Herausgegeben von Cana Bilir-Meier und Zühal Bilir-Meier. Münster: edition assemblage.
Bilir-Meier, Cana (2021): Becoming a Storyteller: Methodologies in Collaborative, Activist Research and Memory Work. Wien: Akademie der bildenden Künste (Dokumentation der Archivarbeit zum Nachlass von Semra Ertan)
Initiative in Gedenken an Semra Ertan: Gedichte und Biografisches Material. Online abrufbar unter: semraertaninitiative.wordpress.com.
Kunstradio Ö1 / Dokumentation (2007): Transkriptionen historischer Radiointerviews des NDR/Kieler Nachrichten mit Semra Ertan und ihrer Familie aus dem Jahr 1982.
Heinrich-Böll-Stiftung / Heimatkunde (2021): Rezension und Analyse des literarischen Werks von Semra Ertan.
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