Mit der Innovationspartnerschaft steht öffentlichen Auftraggeber:innen ein Vergabeverfahren zur Verfügung, das Innovation und Beschaffung verbindet – und damit Lösungen entwickelt, die der Markt noch nicht bereithält.
Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung erprobt dieses Instrument am Beispiel der energetischen Ertüchtigung von 90er-Jahre-Fenstern in einem denkmalgeschützten Berliner Bürogebäude. Statt die 500 Fenster wegzuschmeißen, wurde über eine offene Markterkundung auf der KOINNO-Plattform nach Ansätzen gesucht und anschließend über die Innovationspartnerschaft die Entwicklung von drei Prototypen ausgeschrieben. Nach eingehender Prüfung wird die Umsetzung des besten Prototyps beauftragt – und somit womöglich eine skalierbare Lösung für etliche Bestandsimmobilien der öffentlichen Hand entwickelt.
Olga Maria Hungar, Projektleiterin der Grundsanierung Fasanenstraße, und Anke Lawrence, Klimareferentin im BBR, berichten über den Prozess: Was eine Innovationspartnerschaft von klassischen Vergabeverfahren unterscheidet, welche Voraussetzungen sie braucht und was andere öffentliche Bauherren von diesem Pilotprojekt mitnehmen können.
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