// „Der Vatikan steht unter Schock, denn es gibt keinen Stellvertreter für den Stellvertreter Gottes.“ //
Diese Nachricht erschüttert Menschen weltweit: Der Knoten an der Lunge, der zufällig bei Papst Leo XIV. entdeckt wurde, ist bösartig. Chirurgen haben am Dienstag nicht nur den Tumor, sondern gleich einen der drei unteren rechten Lungenlappen entfernt. Andreas hat den Internisten und Notfallmediziner Dr. Christian Burow aus Oldenburg interviewt, der die Lage medizinisch einordnen kann. Seine Einschätzung ist zunächst beruhigend: Wenn der Tumor tatsächlich so früh entdeckt wurde, dass er noch nicht gestreut hat, braucht der Papst sich zunächst nur von der Operation zu erholen und muss danach die Lunge engmaschig kontrollieren lassen. Aber die in drei Wochen anstehende, anstrengende Reise nach Südamerika durch drei Länder und 14 Orte, darunter einige in extremen Hochlagen? „Das würde ich einem Normal-Patienten nicht empfehlen“, sagt der Arzt. Und wenn sich herausstellen sollte, dass es doch Metastasen gibt? Der Vatikan steht unter Schock, denn Robert Francis Prevost wurde nicht zuletzt deshalb gewählt, weil er vergleichsweise jung und extrem fit ist. Wer jetzt welche Entscheidungen treffen muss, wie der Vatikan in der Vergangenheit mit Krankheiten und Schwächen des Stellvertreters Gottes umging, ob das Programm oder die Gesundheit des Pontifex jetzt Vorrang bekommen, darüber sprechen Andreas und Heike in dieser Folge.
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