Wenn deine Eltern aus jeder Mücke einen Elefantengemacht haben


„Pass auf!“
„Sei vorsichtig!“
„Mach das bloß nicht!“
„Und wenn nachher etwas passiert?“

Manche Menschen wachsen in Familien auf, in denengefühlt überall eine Gefahr lauert.

Krankheiten. Keime. Autofahren. Fremde Menschen.Fehler. Veränderungen. Eigentlich alles, was irgendwie schiefgehen könnte.

Und irgendwann bist du erwachsen.

Aber vielleicht kontrollierst du noch heute lieberdreimal, ob die Haustür wirklich abgeschlossen ist. Du spielst vorEntscheidungen sämtliche Worst-Case-Szenarien durch. Du kannst dich kaum aufetwas freuen, ohne sofort darüber nachzudenken, was alles schiefgehen könnte.

Und vielleicht denkst du einfach:

„Ich bin halt ein ängstlicher Mensch.“

Aber was, wenn das gar nicht einfach deinePersönlichkeit ist?


Was, wenn dein Gehirn irgendwann gelernt hat:

Die Welt ist gefährlich. Ich muss aufpassen.


In dieser Folge von Schwarze Schafe sprechenAntje und Sarah darüber,

– warum manche Eltern überall Gefahren sehen,
– was Kinder daraus über die Welt lernen,
– wie sich dieses Katastrophendenken später im Erwachsenenleben zeigen kann,
– warum „Mach dir doch nicht so viele Gedanken“ herzlich wenig bringt
– und wie du anfangen kannst, dieses gelernte Muster wieder zu verändern.

Denn nur weil dein Gehirn ständig nach der nächstenGefahr sucht, heißt das noch lange nicht, dass die Welt tatsächlich sogefährlich ist.

Vielleicht hat dein Gehirn das irgendwann gelernt.
Und dann kann es auch etwas Neues lernen.


🎙️ Schwarze Schafe – Wenn deine Eltern aus jederMücke einen Elefanten gemacht haben


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