NZZ Machtspiel
Avsnitt

Wie reden wir ehrlich über Migration, Anette Dowideit?

Dela

Fakten statt Gefühle, Ambiguität und die Realität der Integration: In ihrem neuen Buch «Ich bin doch kein Rassist, aber...» fordert Korrektiv-Chefredakteurin Anette Dowideit eine neue Nüchternheit in der Migrationsdebatte. Ob bei Queerfeindlichkeit an Schulen, der Interpretation der Polizeilichen Kriminalstatistik oder den Schwächen des Asylsystems: Konkrete Probleme dürften weder aus Angst vor dem falschen Framing totgeschwiegen noch von den politischen Rändern übersteigert werden. In «NZZ Machtspiel» plädiert Dowideit für eine lösungsorientierte Debatte in der Mitte der Gesellschaft und mehr Ambiguitätstoleranz.

Es gelte auszuhalten, «dass beides gleichzeitig stimmen kann», so Dowideit im Gespräch mit Beatrice Achterberg. Warum sie auf Vorwürfe von Ahmad Mansour gegenüber Correktiv reagiert, wie sie sich den kritischen Fragen zur juristischen Aufarbeitung der Potsdam-Recherche stellt und wo die feine Linie zwischen notwendiger Einordnung und Framing verläuft, das hört ihr in dieser Folge von «Machtspiel».

Gast: Anette Dowideit, Correctiv-Chefredakteurin, Investigativjournalistin und Autorin des Buches "Ich bin doch kein Rassist, aber".

Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland

Redaktion und Produktion: Hanna Ender, Elisabeth Krafft

Foto Anette Dowideit: Ivo Mayr

Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probiert es doch mal aus!

Mehr zum Thema:

Analysen und Berichte zur Migration findet ihr hier

Correctiv-Recherche Geheimplan gegen Deutschland

Mehr zur Kritik an der Geheimplan-Recherche von Correctiv bei Übermedien

Hier geht's zum zitierten Welt-Artikel über antisemitische Straftaten

Podden och tillhörande omslagsbild på den här sidan tillhör NZZ & Brost-Stiftung. Innehållet i podden är skapat av NZZ & Brost-Stiftung och inte av, eller tillsammans med, Poddtoppen.