In Heidenau sollen künftig keine neuen Stolpersteine im öffentlichen Straßenraum verlegt werden. Der Stadtrat hat einen entsprechenden Antrag beschlossen, mit Stimmen von AfD, CDU und dem Bündnis Oberelbe für mehr Demokratie. Dabei geht es um mehr als die Form des Gedenkens: Der Beschluss betrifft konkrete Projekte der lokalen Erinnerungskultur und wirft die Frage auf, wie CDU und AfD auf kommunaler Ebene zusammenarbeiten. Wir erklären, was genau beschlossen wurde, welche Alternative Heidenau für das Gedenken vorsieht und warum der Fall bundesweit für Aufmerksamkeit sorgt.
 
Außerdem geht es um den Fall einer Lehreranwärterin, die wegen Zweifeln an ihrer Verfassungstreue nicht zum Referendariat zugelassen wurde, Armin Schusters Forderungen nach einer grundlegenden Verschärfung des Asylrechts, das Olympia-Aus für Leipzig sowie die umstrittene Abschiebung eines Venezolaners aus Sachsen.
 
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