Was macht die Klimakrise mit unserer Psyche? Nicht nur mit jenen Menschen, die Überschwemmungen oder Waldbrände unmittelbar erleben, sondern auch mit allen, die täglich Bilder von Hitzerekorden, Dürren und schmelzenden Gletschern sehen. Es gibt dafür sogar einen Begriff: Solastalgie – die Trauer über den Verlust einer vertrauten Umwelt, obwohl der Ort selbst noch existiert. Der Klimawandel hinterlässt nicht nur ökologische Spuren, sondern auch psychologische.
In dieser Folge gehen Astrid Kleber und Bernhard Vosicky gemeinsam mit zwei Expertinnen der Frage nach, wie der Klimawandel unsere psychische Gesundheit beeinflusst, was hinter dem Phänomen der Climate Anxiety steckt und was hilft, trotz der Herausforderungen handlungsfähig zu bleiben.
„In der Wissenschaft gelten Emotionen oft als Tabu. Von Forschenden wird erwartet, objektiv zu sein – außer Emotionen sind selbst Gegenstand der Forschung.“ – Klimaangstforscherin Michaela Zint
„Man kann den Klimawandel nicht allein stoppen. Aber man kann Sinn darin finden, selbst aktiv zu werden.“ – Umweltpsychologin Lisbeth Weitensfelder
🎧 Kapitel
00:00 Intro
01:20 Ist Klimaangst ein Problem, das behandelt werden muss – oder eine ganz normale Reaktion auf die Realität des Klimawandels
18:40 Was schützt Menschen generell davor, am Klimawandel psychisch zu erkranken? Welche Faktoren stärken die Resilienz
32:12 Wenn Sie einen Wunsch an Politik, Schulen und Gesellschaft frei hätten: Was muss heute geschehen, damit die nächste Generation trotz Klimakrise psychisch gesund aufwachsen kann
Planet Shapers ist der Podcast der BOKU University Wien, weil die Zukunft von denen gestaltet wird, die jetzt handeln. Deshalb kommen hier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Vordenkerinnen und Vordenker zusammen – Menschen, die unsere Welt aktiv verändern.
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